Windkraft nach Fukushima: Die Katastrophengewinner machen mobil (Artikel vom 20. April 2010)

“Nichts in der Politik geschieht zufällig, das was geschieht wurde zuvor sorgfältig geplant”. (Churchill)

Die Havarie des Atomkraftwerkes in Fukushima nach einem sehr schweren Erdbeben und einem anschließenden verheerenden Tsunami hat wieder Zweifel an der Sicherheit und vor allem dem enormen radioaktiven Restrisiko für simplen elektrischen Strom aus der Steckdose aufkommen lassen. In Deutschland folgte nach dem Klima-Hype nun der im medialen Gleichschritt exzerzierte Windkraft-Hype, der schon fast religiöse Züge annimmt: Die messianische Heilserwartung für die Wohlstandsbürger kommt nun mit dem angeblich „sauberen“ Windstrom, der sogar vorgeblich den Atom- oder Kohlestrom ersetzen kann. Sogenannte „Ökostromanbieter“ erhalten regen Zulauf, obwohl aus der Steckdose nach wie vor der identische Strommix für alle Stromkunden kommt, ob mit gewissenberuhigendem „Öko“-Label oder als ganz normalen Netzstrom als Mix, den „Öko“-Kunden und Nichtöko-Kunden gleichermaßen geliefert bekommen.

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Wattenrat 20. April 2011